Diagnostik
Grundvoraussetzung für jede Förderung ist eine aussagekräftige Diagnostik. Deshalb ist ein fachlich fundiertes Test- und Diagnosesystem immer wichtiger Teil unserer Arbeit mit Eltern und Kind.
So stehen am Beginn einer jeden Förderung eine gründliche anamnestische Datenerhebung sowie die Durchführung von Begabungs- und Fachtests im Mittelpunkt. Arbeitsproben, die gezielte Verhaltensbeobachtung und Befunde auch von externen Fachstellen runden die Diagnostik ab. Selbstverständlich ist für uns eine begleitende Verlaufs- und Abschlussdiagnostik.
Die Feststellung der Lernausgangslage, die Erstellung eines Begabungsprofils und die Bestimmung der individuellen Stärken und Schwächen des Kindes sind ebenso Grundstein für die Erstellung des Therapieplans wie die Beurteilung der Schwere der Störung. Die Entscheidung, ob eine Lese-Rechtschreibschwäche, eine Rechenschwäche oder Hinweise auf eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung vorliegen, kann nur mit Hilfe gut ausgebildeter Diagnostiker, wissenschaftlich anerkannter Tests und einem fundierten Wissen über die Störungsbilder getroffen werden. Unsere DiagnostikerInnen arbeiten zur Gewährleistung einer optimalen Erfassung aller relevanter Bereiche eng mit anderen Fachstellen wie Beratungsstellen, SchulpsychologInnen oder KinderärztInnen zusammen.